Heiden im Münsterland

Radtouren im Münsterland

......mein schönes Heiden.!

  Wappen der Gemeinde Heiden

                                                                                                                                                                                                                                                                               Wohl in keinem Orte des Kreises Borken sind so viele Sagen erhalten als in Heiden.

Heidener Sagen:

In keinem Orte des Münsterlandes wurde der Annahme des Christentums größerer Widerstand entgegengesetzt als in Heiden. Alle Bekehrungsversuche des hl. Ludgerus waren vergebens, er erntete mehr Spott und Hohn. Schließlich gab er seine fruchtlose Arbeit auf und entfernte sich in der Richtung nach Marbeck. Als er an den Ort kam, wo heute das Haus Engelrading steht, sah er plötzlich vom Himmel einen Engel auf sich zufliegen. Dieser gab ihm den Rat, noch einmal einen Versuch mit der Bekehrung der Bewohner von Heiden zu machen. Ludgerus folgte dem Geheiß des Engels und siehe da, das Volk glaubte den Worten des Heiligen und ließ sich taufen. Ludgerus aber, erbost über die lange Hartnäckigkeit der Leute rief ihnen zu: ,, Weil ihr so lange am Heidenglauben festgehalten habt, so soll eure Ortschaft für Ewige Zeiten den Namen “ Heiden” führen” . Die Stelle wo der Engel ihm den guten Rat gegeben hatte, nannte Ludgerus Engelrading. und diese Name ist übergegangen auf die Burg, die später dort erbaut wurde.

 

                                                         Heidens-Rathausplatz

 

 

.... was verbindet Heidens-Schusterjunge mit den Teufelsteinen.?

           Düwelsteene-Steinkammergrab der Jung-Steinzeit 4000 Jahre alt- auch Hünengrab genannt.                                                                                 (  Neolithikum 4000-1800 v. Chr. )

Das erzählt die Sage:

Karl der Große baute in Aachen seinen Dom.

Als Schwierigkeiten auftauchten, erbat er sich die Hilfe des Teufels. Dieser verlangte als Gegenleistung die                   Seele des ersten Dombesuchers nach Fertigstellung. Am Tage der Einweihung aber ließ man als ersten einen gefangenen Wolf in den Dom.

 Der blindgierige Teufel riss dem vermeintlichen Kirchenbesucher die Seele aus dem Leib und merkte nun den Betrug. ( vergleiche Bildliche - Darstellung im Eingang des Aacheners Doms ).

Er sann auf Rache und sammelte einen Sack voller Findlinge, um damit den Dom zu Aachen zu zerstören. Auf dem Wege nach Aachen begegnete ihm in Heiden ein Schusterjunge, der 16 Paar durchlaufener Schuhe auf dem Rücken zur Reparatur trug. Der schon müde Teufel fragte ihn nach der Entfernung nach Aachen. Der pfiffige Junge erkannte den Frager und antwortete. `` Ich komme von dort und habe bis hierher schon 16 Paar Schuhe verschlissen! `` Da warf der übermüdete Teufel die Steine mit einem grässlichen Fluch zu Boden.

                                         Seitdem heißen sie Teufelsteine. ( Volksmund - Düwelsteene )